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Kleine Einführung in die Sofortbildfotografie

Auf den ersten Blick scheint der Reiz von Sofortbildern spätestens seit dem Erfolg von Instagram verloren zu sein. Im Zeitalter der Digitalkameras und Handyfotografie sieht man doch ohnehin sofort, wie sein Bild geworden ist, kann es am Rechner oder gleich im Smartphone mit irgendwelchen Filtern überziehen und mit wenigen Klicks mit seinen Freunden teilen. Wer hat da noch Bedarf nach vergleichsweise „sperrigen“ Papierabzügen, die der Schnellebigkeit der Gegenwart und dem immerhungrigen Auge vermeintlich kaum gerecht werden?

Man kommt nicht umhin festzustellen, dass die Tage, da Polaroids beinahe allgegenwärtig waren, der Vergangenheit angehören. Ich selbst habe sie nicht erlebt und in der Tat fällt es einem heutzutage schwer, sich diese Zeit vorzustellen, wenn man immer und überall seine Handykamera dabei hat. Und doch: Ein gewisser Zauber haftet dem Sofortbild noch immer an und es ist nicht (nur) der Hauch der Nostalgie, der es am Leben erhält. Jedenfalls schließe ich das aus den Anfragen, die mich immer mal wieder aus dem Freundeskreis oder aus diversen Fotografieforen erreichen. Und natürlich aus meiner eigenen Begeisterung für das Medium. Die am häufigsten gestellte Frage ist dabei natürlich: „Ach, gibt’s dafür überhaupt noch Filme?“ Ja, gibt es. Man muss sich aber ein bisschen mit der Materie auseinandersetzen, um zu wissen für welche Kameras noch welche Filme verfügbar sind. Dieser Beitrag soll eine Orientierungshilfe sein.

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Ist das Kunst oder kann das weg man da sein Fahrrad festketten?

2015 Juni - Streifzug durch Mainz _599x

Polaroid 320
Fuji FP-100C (silk)

P.S.: Polaroids sind der neue (oder alte) Handyschnappschuss 😉

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Industar-26M reparieren

Bei der ФЭД-2 (FED), die ich vor kurzem erstanden habe, gab es leider eine kleine technische Schwierigkeit. Bei der Kamera handelt es sich um einen russischen Leica-Nachbau, eingeführt im Jahr 1955 und produziert bis 1970.1 Zwar war der Body in einem ausnehmend guten Zustand – lediglich der Lack war an wenigen Stellen etwas mitgenommen (was ich jedoch ganz pragmatisch mit etwas Modellbaulack repariert habe) – jedoch ließ sich der Fokusring am zugehörigen ИНДУСТАР-26M (Industar) 1:2,8 F=5cm kaum bis gar nicht bewegen. Das schöne an diesen alten Dingern ist aber ja, dass man sie recht problemlos selbst wieder gangbar machen kann. Wenn etwas schief ginge, wäre immerhin nicht viel verloren. Also frisch ans Werk!

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  1. Anhand dieser Daten konnte ich meine als eine 2c identifizieren und das Baujahr auf 1958/59 eingrenzen. 

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Teilnehmen an der Sterblichkeit

„Fotografie ist eine Art memento mori. Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, daß sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Verfließen der Zeit.“

Susan Sontag: Über Fotografie, Frankfurt am Main 202011, S. 21.

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Bild im Bild im Bild

Obwohl das Wetter sich beständig wehrt besser zu werden, war es gestern doch erträglich genug, um wenigstens eine Stunde oder zwei mit der Kamera vor die Tür zu gehen. Und da ich schon seit Wochen darauf warte, den s/w-Sofortbildfilm Fuji FP-3000b mal so richtig auszuprobieren, nutzte ich die Gunst der Stunde.

Zunächst fällt auf, dass die Filme deutlich weniger Zeit zum entwicklen brauchen, als das beim farbigen Pendant (FP-100c) der Fall ist: Bei den gegebenen Außentemperaturen, waren die Bilder nach 15-20 Sekunden entwickelt. Mit zunehmender Erfahrung sollten die Ergebnisse auch gleichmäßiger werden, die gerade zu Anfang noch etwas variierten. Leider sind einige der Bilder etwas kontrastarm geraten und bedurften einer leichten Nachbearbeitung am PC; womöglich ist auch das auf die Temperatur zurückzuführen und ich hätte dem Film etwas mehr Zeit zum Entwickeln geben sollen… Alles in allem bin ich mit der ersten Ausbeute aber durchaus zufrieden.

Und wenn man schon Neues ausprobiert, warum dann nicht noch etwas mit dem Medium selbst spielen? Das Sofortbild lädt ja geradezu ein, es selbst im Bild festzuhalten, das man dann ja wieder in einem Bild festhalten könnte. Und wäre die Naheinstellgrenze etwas kürzer bemessen, könnte man dieses Spielchen noch einige Male fortsetzen. Bei mir blieb es aber beim Bild im Bild im Bild:

Daisies
Picture in Picture
Pic in Pic in Pic

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