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Kleine Einführung in die Sofortbildfotografie

Auf den ersten Blick scheint der Reiz von Sofortbildern spätestens seit dem Erfolg von Instagram verloren zu sein. Im Zeitalter der Digitalkameras und Handyfotografie sieht man doch ohnehin sofort, wie sein Bild geworden ist, kann es am Rechner oder gleich im Smartphone mit irgendwelchen Filtern überziehen und mit wenigen Klicks mit seinen Freunden teilen. Wer hat da noch Bedarf nach vergleichsweise „sperrigen“ Papierabzügen, die der Schnellebigkeit der Gegenwart und dem immerhungrigen Auge vermeintlich kaum gerecht werden?

Man kommt nicht umhin festzustellen, dass die Tage, da Polaroids beinahe allgegenwärtig waren, der Vergangenheit angehören. Ich selbst habe sie nicht erlebt und in der Tat fällt es einem heutzutage schwer, sich diese Zeit vorzustellen, wenn man immer und überall seine Handykamera dabei hat. Und doch: Ein gewisser Zauber haftet dem Sofortbild noch immer an und es ist nicht (nur) der Hauch der Nostalgie, der es am Leben erhält. Jedenfalls schließe ich das aus den Anfragen, die mich immer mal wieder aus dem Freundeskreis oder aus diversen Fotografieforen erreichen. Und natürlich aus meiner eigenen Begeisterung für das Medium. Die am häufigsten gestellte Frage ist dabei natürlich: „Ach, gibt’s dafür überhaupt noch Filme?“ Ja, gibt es. Man muss sich aber ein bisschen mit der Materie auseinandersetzen, um zu wissen für welche Kameras noch welche Filme verfügbar sind. Dieser Beitrag soll eine Orientierungshilfe sein.

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Bild im Bild im Bild

Obwohl das Wetter sich beständig wehrt besser zu werden, war es gestern doch erträglich genug, um wenigstens eine Stunde oder zwei mit der Kamera vor die Tür zu gehen. Und da ich schon seit Wochen darauf warte, den s/w-Sofortbildfilm Fuji FP-3000b mal so richtig auszuprobieren, nutzte ich die Gunst der Stunde.

Zunächst fällt auf, dass die Filme deutlich weniger Zeit zum entwicklen brauchen, als das beim farbigen Pendant (FP-100c) der Fall ist: Bei den gegebenen Außentemperaturen, waren die Bilder nach 15-20 Sekunden entwickelt. Mit zunehmender Erfahrung sollten die Ergebnisse auch gleichmäßiger werden, die gerade zu Anfang noch etwas variierten. Leider sind einige der Bilder etwas kontrastarm geraten und bedurften einer leichten Nachbearbeitung am PC; womöglich ist auch das auf die Temperatur zurückzuführen und ich hätte dem Film etwas mehr Zeit zum Entwickeln geben sollen… Alles in allem bin ich mit der ersten Ausbeute aber durchaus zufrieden.

Und wenn man schon Neues ausprobiert, warum dann nicht noch etwas mit dem Medium selbst spielen? Das Sofortbild lädt ja geradezu ein, es selbst im Bild festzuhalten, das man dann ja wieder in einem Bild festhalten könnte. Und wäre die Naheinstellgrenze etwas kürzer bemessen, könnte man dieses Spielchen noch einige Male fortsetzen. Bei mir blieb es aber beim Bild im Bild im Bild:

Daisies
Picture in Picture
Pic in Pic in Pic

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