Permalink

0

Vom Handeln mit Schicksalen

Über was für eine wun­der­vol­le Ergän­zung zu mei­nem Aléa Torik-Arti­kel ich mit die­sem Zitat der Autorin Feli­ci­tas Hop­pe, deren fik­ti­ve Bio­gra­phie 2012 unter dem Titel Hop­pe erschien, ich doch gestol­pert bin.

»Wir han­deln mit Schick­sa­len in der Lite­ra­tur, und wer keins hat, der tut so, als hät­te er eins. Die Lite­ra­tur und der Lite­ra­tur­markt leben vom Dra­ma.«

Feli­ci­tas Hop­pe im Inter­view mit Lena Vöck­ling­haus, in: BELLA tris­te, Aus­ga­be Som­mer 2013, S. 97.

    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst nach einem Klick wird der Button aktiv, da schon beim Aktivieren Daten an Dritte übertragen werden können.

Kategorien Kultur, Literatur Schlagwörter , , , ,

Permalink

0

Teilnehmen an der Sterblichkeit

»Foto­gra­fie ist eine Art memen­to mori. Foto­gra­fie­ren bedeu­tet teil­neh­men an der Sterb­lich­keit, Ver­letz­lich­keit und Wan­del­bar­keit ande­rer Men­schen (oder Din­ge). Eben dadurch, daß sie die­sen einen Moment her­aus­grei­fen und erstar­ren las­sen, bezeu­gen alle Foto­gra­fi­en das uner­bitt­li­che Ver­flie­ßen der Zeit.«

Susan Son­tag: Über Foto­gra­fie, Frank­furt am Main 202011, S. 21.

    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst nach einem Klick wird der Button aktiv, da schon beim Aktivieren Daten an Dritte übertragen werden können.

Kategorien Fotografie Schlagwörter , , ,