Permalink

0

Kleine Einführung in die Sofortbildfotografie

Auf den ersten Blick scheint der Reiz von Sofortbildern spätestens seit dem Erfolg von Instagram verloren zu sein. Im Zeitalter der Digitalkameras und Handyfotografie sieht man doch ohnehin sofort, wie sein Bild geworden ist, kann es am Rechner oder gleich im Smartphone mit irgendwelchen Filtern überziehen und mit wenigen Klicks mit seinen Freunden teilen. Wer hat da noch Bedarf nach vergleichsweise „sperrigen“ Papierabzügen, die der Schnellebigkeit der Gegenwart und dem immerhungrigen Auge vermeintlich kaum gerecht werden?

Man kommt nicht umhin festzustellen, dass die Tage, da Polaroids beinahe allgegenwärtig waren, der Vergangenheit angehören. Ich selbst habe sie nicht erlebt und in der Tat fällt es einem heutzutage schwer, sich diese Zeit vorzustellen, wenn man immer und überall seine Handykamera dabei hat. Und doch: Ein gewisser Zauber haftet dem Sofortbild noch immer an und es ist nicht (nur) der Hauch der Nostalgie, der es am Leben erhält. Jedenfalls schließe ich das aus den Anfragen, die mich immer mal wieder aus dem Freundeskreis oder aus diversen Fotografieforen erreichen. Und natürlich aus meiner eigenen Begeisterung für das Medium. Die am häufigsten gestellte Frage ist dabei natürlich: „Ach, gibt’s dafür überhaupt noch Filme?“ Ja, gibt es. Man muss sich aber ein bisschen mit der Materie auseinandersetzen, um zu wissen für welche Kameras noch welche Filme verfügbar sind. Dieser Beitrag soll eine Orientierungshilfe sein.

„Der Spaß entwickelt sich sofort“

So warb Polaroid noch 1994 und tatsächlich fühlt sich der Umgang mit einer Sofortbildkamera irgendwie vollkommen anders an als der mit irgendeiner anderen Kamera und ich kann es mir eigentlich nur so erklären, dass die Vorfreude schon vor der eigentlichen Aufnahme eine zentrale Rolle einnimmt. Das ist etwas ganz anderes als schnell eine Kamera zu zücken und einen Schnappschuss zu machen. Außerdem kann etwa der Spiegelschlag, den mein Handy akustisch nachzuahmen versucht, wenn man den Auslöser betätigt, und dessen seltsam blechernes Geräusch mich bei jeder „richtigen“ Kamera veranlassen würde, sie in Reparatur zu geben, nicht über die Sterilität des gerade vollzogenen Vorgangs hinwegtäuschen. Kein Vergleich zum Auslösen einer Polaroid-Kamera, bei der man auf den Verschluss lauscht und auf die Mechanik, durch die das Bild ausgeworfen wird. Das Display ruft, ganz im Gegensatz zum Abziehen des Bildes von einem Trennbildfilm oder das Warten auf das fertig entwickelte Bild eines Integralfilms, keine Gänsehaut hervor.
Trennbildfilm? Integralfilm? Da sind wir auch schon mitten drin in dem Dilemma: Wovon schreibt der da?

Filmtypen

Prinzipiell unterscheidet sich Sofortbildfilm eigentlich gar nicht so stark von „normalem“ Film: Das Bild entsteht durch die Belichtung photosensitiven Materials in der Kamera und die anschließende Entwicklung durch Chemikalien. Der Unterschied ist nur, dass eben diese Chemikalien bereits im Filmmaterial integriert sind.1 Es mag irgendwie sperrig erscheinen, wenn ich die folgende Klassifikation aufgrund von eigentlich technischen Merkmalen vornehme; aber gerade dadurch lässt sich ein wenig Struktur in die Sache bringen.

Trennbildfilm bzw. Packfilm

Die frühesten Polaroid-Kameras benutzten — damals noch als Rollfilm konzipiert — einen Trennbildfilm. Dabei wurde der Film nach der Belichtung seitlich aus der Kamera heraus und zwischen zwei Walzen hindurch gezogen, welche die Entwicklerpaste gleichmäßig über die Aufnahme verteilten. Nach Ablauf der Entwicklungszeit konnte man dann Positiv und Negativ voneinander trennen, wobei man für das Negativ normalerweise keine weitere Verwendung mehr hatte;2 heutzutage kann man hingegen das Negativ einscannen und in der Bildbearbeitung invertieren, um wieder ein Positiv zu erhalten.
Das gleiche Verfahren nutzen auch die später entwickelten Packfilme für die man — im Gegensatz zum Rollfilm — auch heute noch Ersatz beschaffen kann. Hierbei handelt es sich um eine Art Kassetten, welche das Filmmaterial in zusammengelegter Form enthalten und die derart zusammengesetzt sind, dass die einzelnen Einheiten separat aus der Kamera gezogen werden können. Als meines Kenntnisstandes nach einziger Hersteller fertigt heute noch Fujifilm entsprechende Filme: Den FP-100C.3
Am Rande sei noch erwähnt, dass auch Planfilme für Großformatkameras nach dem Trennbildverfahren arbeiten. Das dürfte zwar für die wenigsten Einsteiger interessant sein, wer sich aber ernsthaft damit auseinandersetzen möchte, tut gut daran, sich einmal das New55-Project genauer anzusehen, das es mit Hilfe von Kickstarter geschafft hat, einen neuen Schwarzweiß-Sofortbildfilm für das Format 4×5 auf den Markt zu bringen. Bis vor einiger Zeit gab es auch den inzwischen eingestellten FP-100C 45 für dieses Format, der eventuell irgendwo noch vorrätig sein könnte.4 Wem das noch zu klein sein sollte, für den sei abschließend noch erwähnt, dass Impossible auch Sofortbildfilm für das Format 8×10 wiederaufgelegt hat.

Integralfilm

Der Integralfilm ist das Medium, das eigentlich die meisten mit Sofortbildfotografie in Verbindung bringen, nicht zuletzt wegen des automatischen Auswerfens des gerade belichteten Films. Die Taschen, in denen sich die Entwicklerchemie befindet, sind hier direkt in die Bildeinheit integriert, wodurch sich das klassische, asymmetrische Format mit dem charakteristischen Rahmen ergibt. Aber auch hier wird die Entwicklung eingeleitet, indem das Bild beim Auswerfen zwischen zwei Walzen hindurchgepresst und so der Entwickler gleichmäßig verteilt wird.
Filme dieser Art kommen dieser Tage ausschließlich von The Impossible Project, einem Unternehmen, das nach der Einstellung durch Polaroid die letzte Produktionsstätte für Sofortbildfilm im holländischen Enschede aufkaufte und seither neue Filme für SX-70-, 600- und Image/Spectra-Kameras produziert. Es sei allerdings angemerkt, dass diese bei weitem nicht so simpel zu handhaben sind, wie das einmal bei denen von Polaroid der Fall gewesen ist: Die neu entwickelten Filme sind deutlich lichtempfindlicher als es die Originalfilme einst waren und müssen unmittelbar nachdem sie aus der Kamera ausgeworfen wurden vor einfallendem Licht geschützt werden und brauchen, abhängig davon, ob es sich um Farb- oder Schwarzweißfilm handelt, zwischen 10 und 40 Minuten, bis sie vollständig entwickelt sind.5 Man könnte nun fragen, inwiefern es sich dann noch um Sofortbilder handelt, aber man sollte lieber froh sein, dass es überhaupt wieder Film für diese Kameras gibt.

Neuere Technologien

Daneben gibt es aber auch durchaus auch heute noch neue Entwicklungen. Zum einen unterhält Fujifilm mit seiner Instax-Reihe diverse Kameras und Filme in zwei verschiedenen Formaten, zum anderen entwickelt Polaroid interessante Digitalkameras mit integrierter Sofortbildtechnik.

Instax

Streng genommen handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Integralfilm, wie er oben beschrieben ist. Da es sich allerdings um eine — mehr oder weniger6 — eigenständige Entwicklung von Fujifilm handelt und die dafür erforderlichen Kameras auch heute noch gebaut werden, schien es sinnvoll, dafür einen eigenen Abschnitt anzulegen.
Die Filme sind in zwei verschiedenen Formaten (und für jeweils unterschiedliche Kameratypen) erhältlich: Das „Instax wide“-Format hat eine Größe von 108x86mm (eigentliche Bildgröße 99×62), das Format „Instax mini“ eine Größe von 54x86mm (46x62mm). Die Kameras zielen in erster Linie auf ein nicht-professionelles Publikum ab, was sich nicht zuletzt im begrenzten Funktionsumfang, dem teilweise fast infantil zu nennenden Design und der bunten Farbpalette niederschlägt. Einige Modelle weisen aber immerhin Funktionen zur Doppel- oder Langzeitbelichtung auf, was sie auch für den kreativen Einsatz interessant macht. Im Gegensatz zu denen von Impossible sind die Instax-Filme recht unempfindlich, brauchen nicht vor Licht geschützt zu werden und werden in kürzester Zeit entwickelt. Zudem, und das mag ja auch für den einen oder anderen ausschlaggebend sein, führen sowohl Media Markt als auch Saturn in der Regel diese Filme.

Polaroid Zink

Auch Polaroid ist noch nicht ganz raus aus dem Geschäft.7 Neben der Polaroid 300, einer Kamera für das Instax mini-Format, wartet das Unternehmen auch mit der sogenannten „Zink“-Technologie auf. Eigentlich handelt es sich hierbei gar nicht um ein fotografisches Verfahren, sondern vielmehr um eine Drucktechnik, wie schon der Name — „Zink“ steht für „Zero Ink“ — erahnen lässt. Im Prozess der Bilderzeugung kommt nämlich gar kein Licht zum Einsatz, sondern Wärmeimpulse, die auf im Trägerpapier eingebrachte Emulsionsschichten abgefeuert werden und somit die darin enthaltenen Farbpigmente entsprechend färben. Somit können kleine, kompakte und somit portable Drucker gebaut werden, die nicht zuletzt auf das Ausdrucken von Smartphone-Fotos abzielen.
Dass ich dieses Verfahren dennoch hier aufführe, liegt daran, dass dadurch interessante Hybriden aus digitaler und Sofortbildkamera möglich werden. Insgesamt gibt es sogar vier Kameramodelle, die sich dieser Technologie bedienen, namentlich Polaroid Snap, Polaroid Socialmatic, Polaroid Z2300 und Polaroid Z340.

Vergleichstabelle

Um ein wenig Ordnung in die Informationen zu bringen, habe ich eine Tabelle erstellt. Da das unten stehende Ergebnis leider nicht besonders übersichtlich geworden ist, habe ich die Daten auch noch in ein PDF im A3-Format übertragen. Nichtsdestotrotz, hier die ursprüngliche Version:

Typ Rollfilm Trennbild- bzw. Packfilm Integralfilm andere
Bezeichnung 40er‑Serie,8 30er-Serie,9 20er-Serie,10 80er‑Serie,11 100/660er‑Serie,12 SX-7013 60014 Spectra/Image15 Captiva16 Pocket Film17 Instax Wide, Instax mini Zink
Kameras 40er-Serie: Model 95, 95A, 95B, 100, 110, 110A, 110B, 120, 150, 160, 700, 800, 850, 900, J66
30er-Serie: Model 80, 80A, 80B, J33
20er-Serie: Model 20, M15; Swinger II
Zip18, Electric Zip, Square Shooter, Square Shooter 2, Square Shooter 4; Colorpack 80, 82, 85, 88; Colour Swinger, Colour Swinger II, Super Colour Swinger, Super Colour Swinger II, Super Swinger, Swinger EE; EE22, EE33, EE38, EE44, EE88; Instant 10, 20; 100er-Serie: Model 100, 101, 102, 103, 104, 125, 135, 180, 185, 190, 195
200er-Serie: Model 210, 215, 220, 225, 230, 240, 250
300er-Serie: Model 315, 320, 325, 330, 335, 340, 350, 355, 360; Countdown M60, Countdown M80
400er-Serie: Model 420, 430, 440, 450, 455; Countdown 70, Countdown 90;
Weitere: Model 3000, Big Shot; Colorpack II, Colorpack III, Colorpack IV, Colorpack V (CP5), The Colorpack, Colorpack M6, Super Colorpack, Super Colorpack IV, Colorpack 100; Memory Maker; 600, 600SE
SX-70, SX-70 Alpha 1, SX-70 Alpha 1 Executive, SX-70 Alpha 1 Model 2, SX-70 Executive, SX-70 Model 2, SX-70 Model 3, SX-70 Sonar OneStep, TimeZero SX-70 AutoFocus, TimeZero SX-70 AutoFocus Model 2; Encore!, Presto!, Pronto!, Pronto! B, Pronto! Extra, Pronto! Plus, Pronto! RF, Pronto! S, Pronto! SM, TimeZero Pronto AF, Pronto! Sonar OneStep; OneStep, OneStep Plus, TimeZero OneStep; Super Clincher, The Button; Model 500, 1000, 1000 S, 1500, 2000, 3000; Instant 1000, Instant 1000 DeLuxe; Sonar AutoFocus 5000; Supercolor 1000, Supercolor 1000 DeLuxe, Supercolor AutoFocus, Supercolor AutoFocus 3500 640, 650, 660; Amigo 610, Amigo 620; Pronto 600; Barbie® Instant Camera, Taz® Instant Camera; Business Edition 600, Business Edition 600 2; Cool Cam; Impulse, Impulse AF, Impulse QPS; Job Pro, Job Pro 2; OneStep 600, OneStep 600 Express, OneStep 600 Flash, OneStep 600 Flash Close-Up, OneStep AF, OneStep Talking Camera; 600 LMS; Quick 610; SLR 680, 690; Spice Cam; Spirit, Spirit 600, Spirit 600 CL; Supercolor 635, Supercolor 635 CL, Supercolor 645 CL, Supercolor 670 AF; The Construction Camera Image, Image 2, Image Elite Pro; Spectra, Spectra 2, Spectra 1200i, Spectra 1200si, Spectra 1200FF, Spectra Onyx, Spectra Pro; Pro Cam Captiva; JoyCam; PopShots; Vision I-Zone, I-Zone Convertible, I-Zone Digital Combo, I-Zone with Radio; Xiao Wide-Format: Instax 100, Instax 500AF, Instax 200, Instax 210, Instax Wide 300; Lomo Belair Instant Back
Mini-Format: Polaroid Mio, Polaroid 300; Instax Mini 10, Instax Mini 20, Instax Mini 30, Instax Mini 50, Instax Mini 55, Instax Mini 7, Instax Mini 7S, Instax Mini 25, Instax Mini 50S, Instax Mini 8, Instax Mini 90, Instax Mini 70; Lomo’Instant, Lomo Instant Back f. Diana / Diana F+, Lomo Instant Back f. LC-A; InstantFlex TL70; Instax Share SP-1 (Drucker)
Polaroid Snap, Polaroid Socialmatic, Polaroid Z2300, Polaroid Z340; Polaroid ZIP (Drucker)
Kameras
(mehrere Filmtypen)
The Reporter; EE100, EE100 Special; Pro Pack; The Clincher, Clincher 2; Minute Maker, Minute Maker Plus; Super Shooter, Super Shooter Plus; Colorpack 200; EE55, EE58, EE60, EE66; Instant 30, Super Colour Swinger III
Verfügbarkeit/ Ersatz 19
Fujifilm
FP100c20

Impossible
SX-70
(Farbe & s/w)

Impossible
600
(Farbe & s/w)

Impossible
Spectra/Image
(Farbe & s/w)
Preis ~15€21
10 Bilder
~20€
8 Bilder
~20€
8 Bilder
~20€
8 Bilder
~8€
10 Bilder
~7€
10 Bilder

Stand: Februar 2016

Ein Appell als Schlusswort

Ja, es gibt dafür noch Film. Jedenfalls für viele der Kameras, die manch einer noch zu Hause im Schrank, im Keller oder auf dem Dachboden herumliegen hat. Die Betonung liegt aber auf dem „noch“. Denn auch wenn mit New55 und The Impossible Project durchaus Positive Entwicklungen zu verzeichnen sind und sich andere Neuentwicklungen auf dem Markt behaupten können: Die Sofortbildfotografie wird es nur solange geben, wie es Menschen gibt, die sich mit ihr befassen, die Filmmaterial kaufen und verwenden. In den letzten Jahren sind auch Filme vom Markt verschwunden, die eine gewisse Fangemeinde hatten. Vor allem der FP-3000B hinterlässt eine Lücke, die umso schmerzlicher ist, wenn man noch in den Genuss kommen durfte, selbst mit diesem Film zu arbeiten, gibt es doch keinerlei Ersatz für diesen Schwarzweiß-Trennbildfilm.
In diesem Sinne: Kauft Sofortbildfilm! Fotografiert damit! Verhelft den Kameras eurerer Eltern zu einem neuen Leben! Und genießt die einzigartige Magie eines Sofortbildes, die kein Instagramfilter der Welt je ersetzen kann! Und wenn euch dann auf der Straße auch jemand fragt, ob es dafür denn noch Film gibt, verweist ihn gerne auf diese Seite ;).

UPDATES

01.03.2016
Na toll. Genau einen Tag nach Veröffentlichung des Artikels erreicht mich die Nachricht, dass Fujifilm wohl auch noch den FP-100C eingestellt (japanisch, übersetzt mit Google Translate) und damit mein Schlusswort zum Teil ad absurdum geführt und zu einem Epitaph hat werden lassen. Zwar gibt es auch dieses Mal wieder, wie schon beim FP-3000B, eine Petition — zeichnen bitte! — die die Einstellung verhindern soll, jedoch mache ich mir dahingehend keine großen Hoffnungen. Das trifft nicht nur mich besonders hart, weil dieser Film derjenige war, den ich am häufigsten verwendet habe, sondern alle, die eine Kamera für diesen Typ ihr Eigen nennen, denn damit wird eine ganze Reihe wundervoller Kameras der Obszoleszenz überantwortet. Für eine Weile dürften noch Filme auf Lager sein, solange wird man also noch in den Genuss dieses tollen Films kommen können. Dann wird man wohl hoffen müssen, dass vielleicht irgendwann irgendjemand die Produktion übernimmt.


  1. Das ist im übrigen auch der Grund, warum der Kauf von alten Polaroid-Originalfilmen ein gewisses Risiko birgt, da es mit zunehmendem Alter des nicht unwahrscheinlich ist, dass die Chemikalien inzwischen eingetrocknet sind. 

  2. Lediglich bei ganz wenigen Filmtypen konnten die Negative eigens fixiert werden 

  3. Ende 2013 wurde der äquivalente Schwarzweißfilm FP-3000B, laut Fujifilm aufgrund zu geringer Nachfrage, eingestellt. Derzeit ist er wohl noch bei einigen Händlern vorrätig und mit „nur“ etwa 50%iger Preissteigerung zu beziehen… 

  4. Wie schon beim oben erwähnten FP-3000B begründete Fujifilm die Einstellung mit sinkender Nachfrage. Bitte, fotografiert mehr Packfilm! 

  5. Der Grund dafür liegt in der neuentwickelten Formel; eine notwendige Neuschöpfung, da einige der vormals verwendeten Chemikalien heute nicht mehr eingesetzt werden können. 

  6. eigentlich basiert der Film wohl auf einer Weiterentwicklung des Polaroidfilm SX-70 durch Kodak 

  7. Wobei man natürlich bedenken muss, dass es sich bei dem Unternehmen, das heute unter diesem Namen firmiert, um eine Neugründung nach Insolvenz handelt. 

  8. Type 40, 41, 42, 43, 44, 46, 46-L, 47, 48, 146-L, 413, 410 – Maße: 3 1/4″ x 4 1/4″ 

  9. Type 31, 32, 37, 38 – Maße: 2 1/2″ x 3 1/4″ 

  10. Type 20, 20C – Maße: 2 1/2″ x 3 1/4″ 

  11. Dazu gehörten ursprünglich Type 84, 85, 87, 88, 89, Viva Colour Gloss/Silk mit je unterschiedlichen Spezifikationen (ASA, Entwicklungszeit, Farbe o. s/w). – Maße: 3 1/4″ x 3 3/8″ 

  12. Dazu gehörten ursprünglich Type 105, 107, 107C, 108, 084, 611, 612, 664/Polapan Pro 100, 665, 667, 668, 669/Polacolor ER, 672/Polapan Pro 400, 679/Polacolor Pro 100, 689/Pro Vivid, 690, 691, Polacolor 64 Tungsten, Polacolor ID, mit je unterschiedlichen Spezifikationen (ASA, Entwicklungszeit, Farbe o. s/w); jedoch gibt es nicht für jeden dieser Filme Ersatz! KEINEN Ersatz gibt (seit Einstellung des Fujifilm FP3000b Ende 2013) für alle s/w-Filme, sowie für Filme mit wiederverwendbarem Negativ. – Maße: 3 1/4″ x 4 1/4″ 

  13. Dazu gehörten neben dem ursprünglichen SX-70 Film auch der verbesserte SX-70 Time-Zero Film, sowie die professionellen Filme Type 778 Time-Zero und der bis auf die fehlende integrierte Batterie identische Type 708 Time-Zero Film; nicht für jeden dieser Filme gibt es einen adäquaten Ersatz. – Maße: 3 1/8″ x 3 1/8″ 

  14. Dazu gehörten ursprünglich die Filme 600, 600 Plus, 600 High Definition, 600 Platinum, 600 Black + White, 600 Party Film, 600 Write On, 60 Note Pad, 600 Copy ;& Fax und der für den professionellen Gebrauch bestimmte Type 779; nicht für jeden dieser Filme gibt es einen adäquaten Ersatz. – Maße: 3 1/8″ x 3 1/8″ 

  15. Dazu gehörten ursprünglich die Filme Spectra, Spectra High Definition, Spectra Platinum, Spectra 700/Image (identisch, Image war nur die Bezeichnung für den internationalen Markt), 1200, Spectra High Definition Grid Film und der für den professionellen Gebrauch bestimmte Type 990; nicht für jeden dieser Filme gibt es einen adäquaten Ersatz. – Maße: 3 5/8″ x 2 7/8″ 

  16. Dazu gehörten ursprünglich die Filme Captiva 95 und 500. – Maße: 2 7/8″ x 2 1/8″ 

  17. Varianten: Pocket Sticker Film und Pocket Fortune Film. – Maße: 36mm x 24mm 

  18. Nur Type 87-Film 

  19. Eigentlich wird hierfür kein Ersatz hergestellt, jedoch kann man theoretisch Filmpacks des Typs FP100c von Fujifilm entsprechend modifizieren, um auch in eine für die 80er-Serie gedachte Kamera zu passen. Anleitung auf deutsch oder englisch

  20. inzwischen eingestellt, Abverkauf von Lagerbeständen 

  21. Die Angebote, die ich gefunden habe, reichen von rund 12–17€, vergleichen lohnt sich also! 

    2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst nach einem Klick wird der Button aktiv, da schon beim Aktivieren Daten an Dritte übertragen werden können.

Kategorien Fotografie Schlagwörter , , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.